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Bleibende Eindrücke aus dem Feld – noch mehr Unterschriften

Das Seetal hat ein Verkehrsproblem – aber eine Talstrasse quer durch fruchtbares Landwirtschaftsland, durch ein Naherholungsgebiet, durch schutzbedürftige Naturräume kann nicht die Lösung dafür sein. Diese Botschaft wollte die IG querfeldNein am Samstag, 6. September, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Feldbegehung mitgeben. Rund 50 Personen – Politikerinnen und Politiker, IG-Mitglieder und weitere Interessierte – nahmen daran teil. Sie trafen sich in Hochdorf und Eschenbach und marschierten zur Aegerte, wo sich die beiden Gruppen trafen, einem aussichtsreichen Punkt, der schöner nicht sein könnte, um den Widersinn des Projekts Talstrasse zu verdeutlichen.

An der Begehung nahm auch Markus Odermatt teil, Kantonsrat aus Ballwil und Präsident der Kommission Bau und Verkehr (VBK). Die IG übergab ihm symbolisch die Petition «Talstrasse nein», die sie schon am 28. August eingereicht hatte. Zu den damals notierten 2450 Unterschriften sind inzwischen rund 150 weitere hinzugekommen. Die Bittschrift wird damit ein immer stärkeres Zeichen des Widerstands gegen das Projekts Talstrasse. Noch offen ist, ob die IG ihre Argumente der VBK im persönlichen Gespräch erläutern kann; Äusserungen von Markus Odermatt lassen dies aber annehmen.

Wo blieb die Idee Seetal?

An der Feldbegehung vertreten waren die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden Eschenbach, Ballwil und Hochdorf. Nicht anwesend waren alle übrigen Seetaler Gemeinden, sie hatten sich, wiewohl brieflich eingeladen, ebenso wenig abgemeldet bzw. entschuldigt wie die Idee Seetal AG. Die IG querfeldNein ist nach wie vor offen dafür, gemeinsam mit den Befürwörtern der Talstrasse nach einer Lösung für das Verkehrsproblem zu suchen. Sie ist jedoch der Meinung, dass eine Erhöhung der Strassenraumkapazität keine nachhaltige sein kann.

Die IG quefeldNein dankt allen Personen, welche die Petition gegen die Talstrasse unterzeichnet haben, für die Unterstützung. Sie wartet nun die Behandlung des Strassenbau-Mehrjahrsprogramms 2015/18 durch den Kantonsrat im November ab. Die Talstrasse ist darin, wie von der IG gefordert, in dritter Priorität eingereiht bzw. vom Topf B in den Topf C zurückgestuft worden. Für die Planung sind in der kommenden Programmperiode jedoch trotzdem 3 Millionen Franken vorgesehen.

Hier gehts zur Botschaft des Regierungsrats zum Strassenbauprogramm 2015/18

Bildergalerie der Feldbegehung vom 6. September 2014

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